MUT MACH WORTE Teilen

Worte wirken. Sie können verletzen, aber auch heilsam sein und Kraft geben in schweren Zeiten. Kennen Sie solche Worte, die Ihnen Mut machen: einen Spruch, Liedvers, ein Zitat? Vielleicht werden Sie auch bei Ihrem Tauf-, Konfirmations- oder Trauspruch fündig.

Ja? Dann teilen Sie Ihr MutMachWort mit uns und helfen damit auch anderen Menschen. Herzlichen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre E-Mail über unser Kontaktforular oder an info@remove-this.stadtkirche-michelstadt.de.

 

Ausgewählte Einsendungen veröffentlichen wir namentlich:

• Optimismus: „Optimismus ist in seinem Wesen keine Ansicht über die gegenwärtige Situation, sondern er ist eine Lebenskraft, eine Kraft der Hoffnung, wo andere resignierten, eine Kraft, den Kopf hochzuhalten, wenn alles fehlzuschlagen scheint, eine Kraft, Rückschläge zu ertragen, eine Kraft, die die Zukunft niemals dem Gegner läßt, sondern sie für sich in Anspruch nimmt. (Dietrich Bonhoeffer) – von Ulrike Döring

 • "Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen." Psalm 91, 11 - von Gisela Hilbig

 • "Werde nicht alt, egal wie lange du lebst. Höre nie auf, wie ein neugieriges Kind vor dem großen Wunder zu stehen, in das wir hineingeboren sind." ( Albert Einstein) - von Christiane Münch

• "Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir." (EG Plus 111, Peter Strauch, nach Psalm 31, 16) von Thomas Ihrig

• "Mit Gott als Begleiter verirrst du dich nicht, denn er ist der Streiter für Wahrheit und Licht! Ihm sollst du vertrauen und auf ihn sollst du bauen in jeglicher Not." (Friedrich von Morgenroth) - von Egon Scheuermann

 • "Ich will dich nicht verlassen noch von Dir weichen." Josua1,5
"Schwierigkeiten: Sie zeigen uns wer wir wirklich sind." (Paulo Coelho)
"Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir." Psalm 139,5 - von Erika Triemer

 • "Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter." (Ludwig Thoma)
„Was hilft aller Sonnenaufgang, wenn wir nicht aufstehen?“ (Georg Christoph Lichtenberg) - von Jan Heidrich

• "Sei getrost und unverzagt, freue dich an deinem Leben, denn Gott hat dir zugesagt, dich mit Liebe zu umgeben. Blühe auf in seinem Licht, sei getrost, fürchte dich nicht." (Eugen Eckert) - von Simone Seeger

• "Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten." (Hilde Domin) - von Annelore Berg

• „Glauben heißt: sich getragen und gehalten, sein Leben in guten Händen wissen. Glauben heißt: sich vertrauensvoll aufs Leben einlassen. Glauben heißt: eine tragfähige Hoffnung haben." (Peter Ganzert) – von Dima Silber-Bonz

• "Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand" EG 533 - von Dr. Anneke Peereboom

•  Es gibt ein Leben nach Corona.
Ich vertraue der viralen Kraft des Evangeliums. Der Glaube an die frohe Botschaft ist hoch infektiös.- von Frank Seeger

• „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: … Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen. Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben.“ Aus Prediger 3 - von Talena Macri mit Kommentar:

In den so bekannten Versen aus dem Predigerbuch heißt es: „Ein jegliches hat seine Zeit“ - alles Gute, aber auch alles Schlechte. An den Stolpersteinen in unserem Leben sehen wir und lernen wir zu schätzen, was in unserem Leben gut ist. Auch das Schlechte, was uns passiert, hat seine Berechtigung im Lauf unseres Lebens. Mit etwas Abstand lässt sich vielleicht auch erkennen, wofür es gut war. Oft ist das aber eher nicht der Fall und so bietet uns die Bibelstelle einen Weg, mit den unergründlichen Dingen zurecht zu kommen: Trotzdem „fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben“ Und so versuchen viele von uns in diesen Tagen, in denen das Corona-Virus unser gewohntes Leben aus der Bahn geworfen und viele Bereiche ganz zum Erliegen gebracht hat, das Beste daraus zu machen. Wir finden kreative Wege, um in Kontakt zu bleiben, intensivieren unsere Beziehungen zu Familie und Freunden sogar noch. Endlich Zeit für Frühjahrsputz, um den Garten auf Vordermann zu bringen, um zu säen und anzupflanzen, um mehr auf Sport und Ernährung zu achten und auch mal etwas Neues auszuprobieren. Mehr Zeit für uns und unsere Liebsten. Bei all dem Leid und den Schwierigkeiten, die Corona hervor rief, hat es mich zumindest auch dazu gebracht, mich auf das Wesentliche zu besinnen, das Einfache zu genießen und bewusster zu leben. „Ein jegliches hat seine Zeit“ und so hat Corona wohl auch seine Zeit. Es kommen aber auch wieder andere Zeiten.

•  Vertrauen: "Ich glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Dafür braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im Voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben müsste alle Angst vor der Zukunft überwunden sein. Ich glaube, dass Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern dass er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet." (Dietrich Bonhoeffer) - von Jost Mager

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