MUT MACH WORTE Teilen

Worte wirken. Sie können verletzen, aber auch heilsam sein und Kraft geben in schweren Zeiten. Kennen Sie solche Worte, die Ihnen Mut machen: einen Spruch, Liedvers oder ein Zitat?

Ja? Dann teilen Sie es mit uns und helfen damit auch anderen Menschen. Herzlichen Dank.

Wir freuen uns auf Ihre E-Mail über unser Kontaktforular oder an info@remove-this.stadtkirche-michelstadt.de.

 

Ausgewählte Einsendungen veröffentlichen wir namentlich:

  • "Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter." (Ludwig Thoma) - von Jan Heidrich
  • "Sei getrost und unverzagt, freue dich an deinem Leben, denn Gott hat dir zugesagt, dich mit Liebe zu umgeben. Blühe auf in seinem Licht, sei getrost, fürchte dich nicht." (Eugen Eckert) - von Simone Seeger
  • "Nicht müde werden, sondern dem Wunder leise wie einem Vogel die Hand hinhalten." (Hilde Domin) - von Annelore Berg
  • „Glauben heißt: sich getragen und gehalten, sein Leben in guten Händen wissen. Glauben heißt: sich vertrauensvoll aufs Leben einlassen. Glauben heißt: eine tragfähige Hoffnung haben." (Peter Ganzert) – von Dima Silber-Bonz
  • "Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand" (EG 533) - von Anneke Peereboom
  • „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: … Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen. Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende. Da merkte ich, dass es nichts Besseres dabei gibt als fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben.“ (aus Prediger 3) - von Talena Macri mit Kommentar:

In dem so bekannten Versen aus dem Predigerbuch heißt es „Ein jegliches hat seine Zeit“ - alles Gute, aber auch alles Schlechte.An den Stolpersteinen in unserem Leben sehen wir und lernen wir zu schätzen, was in unserem Leben gut ist. Auch das Schlechte, was uns passiert, hat seine Berechtigung im Lauf unseres Lebens. Mit etwas Abstand lässt sich vielleicht auch erkennen, wofür es gut war. Oft ist das aber eher nicht der Fall und so bietet uns die Bibelstelle einen Weg, mit den unergründlichen Dingen zurecht zu kommen:Trotzdem „fröhlich sein und sich gütlich tun in seinem Leben“ Und so versuchen viele von uns in diesen Tagen, in denen das Corona-Virus unser gewohntes Leben aus der Bahn geworfen und viele Bereiche ganz zum Erliegen gebracht hat, das Beste daraus zu machen. Wir finden kreative Wege, um in Kontakt zu bleiben, intensivieren unsere Beziehungen zu Familie und Freunden sogar noch. Endlich Zeit für Frühjahrsputz, um den Garten auf Vordermann zu bringen, um zu säen und anzupflanzen, um mehr auf Sport und Ernährung zu achten und auch mal etwas Neues auszuprobieren. Mehr Zeit für uns und unsere Liebsten. Bei all dem Leid und den Schwierigkeiten, die Corona hervor rief, hat es mich zumindest auch dazu gebracht, mich auf das Wesentliche zu besinnen, das Einfache zu genießen und bewusster zu leben. „Ein jegliches hat seine Zeit“ und so hat Corona wohl auch seine Zeit. Es kommen aber auch wieder andere.

  • "Es gibt ein Leben nach Corona." - von Frank Seeger
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