Wochenspruch zu Rogate - Betet

Gelobt sei Gott,
der mein Gebet nicht verwirft
noch seine Güte von mir wendet.

Psalm 66, 20

 

 

 

 

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Gemeindebrief März bis Mai

 

 

Zum Glück

Es gibt sie auch in schweren Zeiten: Glücksmomente. Ein alter Freund ruft nach Jahren wieder an, um zum runden Geburtstag zu gratulieren. Der wunderschöne Abendhimmel. Ein fremder Mensch lächelt uns sympathisch zu. Solche beglückenden Augenblicke kommen meist unangemeldet. Ja, sie können unsere Routine sogar „stören“. Da sind wir vielleicht gerade mit einer Problemlösung beschäftigt und werden vom Glück kalt erwischt. Aber der Glücksmoment wartet nicht, lässt sich nicht auf unserer Prioritäten-Liste einordnen. Jetzt oder vorbei. Wenn das Glück bei uns aufkreuzt und unsere Pläne durchkreuzt, dann gilt es einfach da zu sein und sich zu öffnen für´s Wesentliche.

Verschwenden wir keine Zeit, darüber nachzudenken, was wir davon im Hamsterrad wohl alles schon verpasst haben. Vergegenwärtigen wir uns lieber, was uns an Glücksmomenten alles schon erreicht hat. Dazu braucht es vor allem „lange Weile“, wie es der Mystiker Meister Eckhart nannte. Wenn wir mal wieder in einer Schlange warten müssen und uns langweilen: Was für ein Glück. Dann nicht gleich zum Handy greifen, sondern innehalten und uns an einen glücklichen Moment erinnern. Oder wenn wir nachts nicht einschlafen können: statt Schäfchen zählen, lieber Glückserlebnisse schürfen, spüren und darin schwelgen.

Aus vielen Glücksmomenten entsteht so in unserem Bewusstsein eine Glückssträhne. Haben wir einige solcher Strähnen in uns entdeckt, kann daraus ein Netz gewoben werden. Dazu braucht es jedoch noch die Querstränge der Dankbarkeit. Es kann einem schon mal quer gehen, anderen Menschen zu danken. Doch hier ist Dank nicht als moralische Pflichtübung gemeint, sondern Dankbarkeit von Herzen.
Stellen wir uns nur einmal vor, wie viele Menschen jeden Tag für uns da sind: Wenn es etwa an der Haustür klingelt und der Zusteller uns ein Paket bringt. Oder wenn die Verkäuferin uns gut beraten hat. Dann „Danke“ zu sagen verbindet und macht eine Begegnung beglückend.

Dankbarkeit und Glück verstärken einander, wie ein Netz, das uns auffangen kann, wenn ein Drahtseilakt misslingt. An dieser Stelle meldet sich der Bedenkenträger in mir und erinnert mich daran, dass unser Leben nur zum kleinsten Teil aus Glück und Dankbarkeit besteht. Zugestanden: Ein Netz existiert vor allem aus Zwischenräumen. Aber es sind die dünnen verwobenen Stränge die uns halten. Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir mit Alltagsaufgaben oder Problemen, mit allerlei Wichtigkeiten und Nichtigkeiten. Doch auch wenn sie in unserem Leben nicht viel Raum einnehmen: Es sind letztlich die wenigen wesentlichen Dinge, die uns tragen.

Um uns in so manchen Fällen auffangen zu können, bedarf unser „Dankbarkeits-Glücks-Netz“ noch einer festen Verankerung: der in Gott - im Glauben an einen Gott, der es bedingungslos gut mit uns meint, auch wenn es nicht immer so erscheint. Der Beter des 107. Psalms spricht aus solch einem Gottesglauben: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich.“
Dahinter steht seine Erfahrung, dass Angst und Not früher schon einmal im Glauben überwunden wurden und darum auch grundsätzlich gemeistert werden können. Unsere Herausforderungen sind zeitlich, Gottes Güte ewig. Darum hat nicht die Angst das letzte Wort, sondern der Dank; nicht die Not, sondern die Güte bleibt. In unseren Glücksmomenten blitzt diese Güte Gottes auf. Nehmen wir sie wahr, verknüpfen sie mit Dankbarkeit und teilen sie mit anderen Menschen. Dann haben wir noch einmal Glück gehabt!

                            Ihr Pfarrer Frank Seeger

 

 


Seines Glückes Schmied

 "Jeder ist seines Glückes Schmied."
Aber dass wir schmieden und
das, was wir schmieden,
ist ein Geschenk
des Himmels.

Frank Seeger

 

 

 

 

 

 

Herzlich willkommen

Der Kirchenvorstand hat Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom zur neuen Inhaberin der Pfarrstelle West gewählt.

Auch wenn wir uns noch eine lange Zeit gedulden müssen bis sie im Sommer die Stelle antreten wird, freuen wir uns schon heute auf die künftige Zusammenarbeit.
Frau Peereboom wird zusammen mit ihrem Mann und den 4 Kindern künftig unser Gemeindeleben bereichern und mit neuen Impulsen ergänzen.

Vertraut den neuen Wegen: Hoffnungsvoll und zuversichtlich gehen wir an Gottes Hand unseren Lebensweg und den unserer Kirchen-gemeinde, denn: ER ist mit seinem Segen bei uns!

                Jan Heidrich                                                                                                                                              

 

 

 

 

 

Massnahmen der Stadtkirchengemeinde zum Schutz vor Corona

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gemeindemitglieder,

die Ausbreitung des Corona-Virus ist eine schwerwiegende Bedrohung. Gemeinsam müssen wir alles tun, um zur Abnahme der Infektionen beizutragen. Da wir als Kirche immer wieder Menschen in unserer täglichen Arbeit zusammenführen, haben wir eine große Mitverantwortung. Mit unserer Botschaft ist der Anspruch verbunden, gerade diejenigen zu schützen, die besonders gefährdet sind. Aufgrund dessen sind bis auf Weiteres Chöre in unserer Gemeinde abgesagt. Zum Besuch von Veranstaltungen ist mindestens eine medizinische Maske (FFP 1) verpflichtend. Mindestabstände werden eingehalten, für Desinfektions-möglichkeiten und gute Belüftung ist gesorgt. 

Unsere Stadtkirche ist täglich von 10 bis 18 Uhr für Sie geöffnet und bietet Ihnen so die Möglichkeit zu Einkehr, Besinnung und Gebet.

Das Gemeindebüro ist für den Publikumsverkehr geschlossen.
Telefonisch erreichen Sie uns montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr.
Gern stehen Ihnen zur Verfügung:

Gemeindesekretärin Annelore Berg, Tel. 2390
Pfarrer Frank Seeger, Tel. 4150
Vorsitzender des Kirchenvorstands Jan Heidrich, Tel. 705453

Darüber hinaus finden Sie stets aktualisierte Informationen auf unserer Homepage und auf der Internetseite unserer Landeskirche: ekhn.de

Herzliche Grüße

Ihr Kirchenvorstand der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Michelstadt

 

 

 

Vakanz bis Sommer 2021

Bis unsere neue Pfarrerin Dr. Anneke Peereboom ihren Dienst in Michelstadt antreten kann, wird noch einige Zeit verstreichen. Warum?
Zunächst muss das denkmalgeschützte Pfarrhaus West an der Kellereibergstraße im Inneren aufwändig saniert werden. Dies wird viele Monate in Anspruch nehmen. Erst danach kann Pfarrerin Dr. Peereboom mit ihrer Familie nach Michelstadt ziehen und ihren Dienst bei uns aufnehmen. Wir werden uns also gedulden müssen. Und was passiert in der Zwischenzeit?
„Vakanz“ kommt vom lateinischen „vacantia“ und bedeutet so viel wie „leer sein“ oder „frei sein“. Bleibt also in dieser Zeit unser Gemeindeleben leer? NEIN!
Pfarrer Frank Seeger wird in dieser Phase alleine die seelsorgerliche Begleitung unserer Kirchengemeinde wahrnehmen. Durch die Mitglieder des Kirchenvorstandes, die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sowie viele Ehrenamtliche wird er dabei unterstützt.
Gleichwohl werden wir hinnehmen müssen, dass bei reduzierten Kräften auch das ein oder andere gewohnte Angebot nicht im bisherigen Umfang fortgeführt werden kann. Wir bitten schon heute um Verständnis für mögliche Einschränkungen, sichern aber zu, dass sich alle Verantwortlichen, auch während der Vakanzzeit, nach Kräften für ein abwechslungsreiches und buntes Gemeindeleben einsetzen werden.
Für Anregungen, Fragen und vielleicht auch einmal Kritik stehen die Mitglieder des Kirchenvorstandes selbstverständlich gerne zur Verfügung. Begleiten Sie uns wohlwollend durch diese außergewöhnliche Gemeindezeit.

Für den Kirchenvorstand
Jan Heidrich

 

 

 

 

 

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